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Lina Sari

1952 in Ormelle (Treviso) geboren. Lebt und arbeitet dort.
1972 bis 1976 Studium der Malerei an der Akademie für Schöne Künste in Venedig bei Prof. C. Zotti. Lehrtätigkeit in den Fächern Zeichnen und Ornamentzeichnen an der Kunstschule von Treviso.
Ab 1977 freischaffend.
1975-79 Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen der Gruppenausstellung der Stiftung Opera Bevilacqua La Masa in Venedig.
1977 Einzelausstellung Ca’ de Ricchi sala Comunale, Treviso.
1978 Einzelausstellung Circolo Culturale 4 Cantoni, Oderzo.
1979 Einzelausstellung Opera Bevilacqua La Masa, Venedig.
1981 Junge Venezianische Grafik , Postdam Kulturhaus Hans Marchwitz.
1981 Einzelausstellung Galleria Immages 70 Mastrogiacomo, Padua.
1981-82 Stipendium bei der 66. Gruppenausstellung der Stiftung der Opera Bevilacqua La Masa, Venedig, gibt derzeit bildnerischen Unterricht am musiche Abendgymnasium in Treviso.
1987 Anfanghen der arbeit “TEATRO DEI SENSIBILI” mit Guido Ceronetti.
1998 “SEMAINEN”, Pordenone, presentir von Andrea Zanzotto.
1998 “IDRARGIRII STELLARI” mit Giosetta Fioroni und Mario Schifano (Tv).
1998 “MENDACIO”, Oderzo, presentir von Guido Ceronetti.
1999 “PUBBLICITA’: UNA VISTA DELL’ ARTE”, Milano, presentir von Pierre Restany.
2001 “IT ET NUNC”, Salone dell’ Abbazzia Benedettina, Sesto al Reghena (Pn) Presentir von Roberto Costella.
2002 "UNA ROSA, UN KIMONO E ALTRI ANIMALI"
Villa Altan, Treviso, Presentir von Amalia Forcina
2004 “CARA INCERTEZZA”, Sala Samonà (Pd) presentir von Mauro Portello.
2006 “ACQUA, ARIA E FUOCO”, Einzelausstellung arbeit in Keramik, Tolomeo Studi e Ricerche (Tv).
2007 “ORO E MUFFE”, arbeit in Keramik, Villa Revedin (Tv), presentir von Greta Barattin.
2008 “CHI NON DANZA NON SA COSA PROVA”, video performance, Villa Foscarini (Tv)
2008 “GENIUS LOCI” arbeit in Keramik, Kassel, Germania.
2009 “LODA ALL’ ANGELO IL MONDO, DIGLI LE COSE” Show Room Gasperin (BL) Organizir von Fulvia Gidoni.
2009-10 “IL MIO MONDO E’ DEGNO DI RITORNO” Einzelausstellung Osteria il Rovescio, Bologna, Organizir von Greta Barattin.

Fragmente von Laure und Lina: ich verberge mich dort; ich genieße die milde Wärme jener Karten, Fäden und das Dunkel.
Während der Betrachter die falsche inimität meiner Szeneire genießt. Ich grabe in meiner Vergangenheit und als Mädchen - Frau stelle ich mich zur Schau, in der Hoffnung befruchtet von den Blicken der anderen hervorzugehen.
Ich will belauscht werden, während ich belausche. Ich lauschte fünfjährig am schlüsseloch, das mich vor meinem vater schützte und ich zeigte mich, indem ich mich verhüllte, mit dem wunsch ihn erröten zu sehen, auch den anderen.
Mein Licht-Zeichen erzählt nicht, sonderm bricht ab, ich fürchte das Licht; indem ich Wachstropfen schmelzen lasse, löse ich mich auf, genieße ich es mit ungeheurer Lust, die Gegenwart zu verschleiren, mir vorzustellen, was gewesen ist und ich zwinge mich, nicht zu glauben; der Wunsch wird zum Alptraum.
Ich zeichne Gedanken, Überlegungen, Menschen und Dinge, Ursachen und Wirkungen auf, wo zuviele sind, weiß ich nicht, erinnere mich nicht, ich will nicht, es geht mir schlecht, noch immer, noch immer!
Ich breite mich sanft auf meinen Träumen aus; ich habe niemanden , der mir Mut macht, aber ich kenne einen Zauberkasten: es ist das Chaos. Ich brauche es, es ist wunschlos gewalttätig. Ich weiße, daß die Dinge sich seiner bedienen um rein zu bleiben, und das entfesselte Zeichen zieht die Aufmerksamkeit an.
“Der Zylinderhut wird weiterexistieren, bis ihn die Leute häßlich finden werden”… ist mir die Zwiespältigkeit unangenehm? Und dennoch bluht sie uppig wie nie zuvor und während ich mich betrachte, küßt sie mich ohne Mund, wie der Wind, der dir ins Gesicht bläst: du hast keine Wahl. Ich muß allein auf der Straße gehen ohne zurückzublicken. Wenn ich müde bin, lege ich mich auf die Erde, lege das Ohr auf die Erde und werde den Schritt des Mannes hören, den ich liebe, aber ich weiß schon was er mir sagen wird: “Weil du nicht nähen kannst, wirst du auftrennen.”

Lina Sari  

 

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